Auto richtig polieren: so geht's

11 Dez 2014 - 16:55

Der Lack ist die Haut des Autos – und will dementsprechend gepflegt werden. Viele Besitzer unterschätzen die Politur, doch sie trägt nicht nur zur Optik bei, sondern auch zum Werterhalt. Alleine deswegen ist sie einen näheren Blick wert.

 

Mit System vorgehen

Zunächst der Einkauf: Es gibt viele Politurmittel, doch nicht alle sind gleich gut für alle Oberflächen geeignet. Wer auf Nummer sicher gehen und alle Bereiche des Autos abarbeiten will, der kauft eine Politur, die für Lacke und Kunststoff geeignet ist. Dann kann die Arbeit auch schon beginnen:

  • Die Politur erfolgt schrittweise in Segmenten. Wenn ein Segment, etwa Dach oder Motorhaube, angefangen wurde, sollte es im selben Zug auch beendet werden.
  • Dabei gilt: von oben nach unten. Man beginnt am besten auf dem Dach, dann geht es auf die Motorhaube und dann zu den Seitenteilen herab.
  • Ist ein Segment erfolgreich abgeschlossen, müssen die Politurreste noch entfernt werden. Das geschieht ebenfalls mit Polierwatte.

Im besten Fall glänzt das Auto nun wie neu. Man sieht: Eine gute Politur ist in etwa so unkompliziert wie ein Reifenwechsel, nur dass weniger Kraft benötigt wird. Dafür ist der Blick aufs Detail etwas wichtiger. Tipp: Falls es hier und da noch kleine matte Stellen gibt, kann man diese mit Schleifpolierpaste beheben.

Der Einkauf der Politur erfolgt entweder bei der Werkstatt Ihres Vertrauens oder online. Letzteres ist in der Regel zu empfehlen. Denn genau wie bei der KFZ-Versicherung (mehr zu dem Thema finden Sie hier), den Winterreifen oder anderen Produkten rund um das Auto findet man Politurprodukte in großer Auswahl online. Die Preise sind in der Regel besser als im stationären Handel, gerade bei Markenprodukten sind die Unterschiede recht ansehnlich. Sie können somit Geld sparen, ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen, denn das ist bei der Politur ohnehin nicht empfehlenswert.

 

Vor dem Polieren steht die Kontrolle

Zu beachten: Manchmal ist vor der Politur noch ein weiterer Schritt notwendig. Lackreiniger ist eine vorbereitende Maßnahme, falls der Lack nicht mehr im besten Zustand ist (etwa bei Kratzern). Mit dem Reiniger wird der Lack auf der obersten Schicht abgetragen; er sieht dadurch gleichmäßiger und sauberer aus. Erst auf dieser Basis sollte poliert werden – auch wenn der Arbeitsschritt mit dem Lackreiniger einige Stunden dauern kann, lohnt er sich.

Bild: © istock.com/mbtphotos

Kommentare

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.