Klassische DIY-Reparaturen am Auto

17 Nov 2014 - 14:44

Reparaturen sind teuer, das ist kein Geheimnis. Häufig können die Kosten jedoch vermieden werden. Denn auch ohne Mechaniker-Ausbildung lassen sich viele kleine Schäden selbst beheben; „gewusst, wie“, ist dabei das Motto, dem man dank Internet folgen kann.

Einige Beispiele aus der Praxis

Ganz klar: Das Internet hat das Leben bequemer gemacht. Wer ein neues Auto kauft, der kann hier ein Kennzeichen reservieren. Und das ist nur der Anfang: Viele kleine Mängel lassen sich selbst beheben. Oft ist das mit einfachen Hausmitteln möglich, die Kosten sind niedrig bis nicht existent.

  • Lackschäden lassen sich im besten Fall mit einem Lackstift beheben. Dafür sind weder besondere Fähigkeiten noch hohe Ausgaben nötig. Wichtig ist die richtige Vorbereitung: Die betroffene Stelle muss vorher gut gereinigt werden, damit der neue Lack gut greifen kann.
  • Nach dem Lack kommt die Politur: Sie ist eine Schutzschicht und bewahrt den Lack vor äußeren Einflüssen. Das Auto wird in Segmenten poliert, es reicht ein einfaches Mikrofasertuch, um die Politur aufzutragen.
  • Der Klassiker unter den Polizeikontrollen: Eines der Hecklichter funktioniert nicht mehr ordnungsgemäß. Oder auch vorne – für den Wechsel spielt das kaum eine Rolle. Seit 2006 existiert eine EU-Richtlinie, der alle Hersteller folgen müssen. Sie verhindert, dass der Aufwand für den Birnenwechsel zu groß ist, wie etwa beim VW Golf IV, bei dem der Stoßfänger abmontiert werden musste, um Zugriff auf die Lichtanlage zu bekommen. Als Grundlage für die Richtlinie gilt: Auch Laien müssen Teile mit hohem Verschleiß wechseln können. Bei Autos mit Baujahr früher als 2006 ist das natürlich hinfällig.
  • Dafür sind andere Arbeiten an älteren Autos umso einfacher. Zum Beispiel der Zündkerzenwechsel: Bei Autos, deren Motor noch nicht komplett unter Plastikabdeckungen verschwunden ist, kann man die Verschleißteile einfach rausdrehen und durch neue ersetzen. Möglich ist das allerdings nur bei Benzinern, da Diesel Selbstzünder sind und als solche keine Zündkerzen besitzen.

 

Weitere Eigenleistungen am Auto betreffen die Reifen oder auch Karosserieteile wie die Schürzen. Grundsätzlich hängt es immer von der Schwere des Mangels ab, ob man selbst Hand anlegen sollte oder nicht. Alles, was die Fahrsicherheit wesentlich beeinflusst, etwa Motorenaussetzer, Schwierigkeiten an der Lenkachse oder seltsame Auspuffgeräusche, sollten lieber vom Fachmann untersucht werden (siehe Werkstatt-Verzeichnis), auch wenn damit höhere Kosten verbunden sind.

Bild: © istock.com/StoegerSepp

Kommentare

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.